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Restauratoren Denkmalschutz
Über den nachfolgenden Link ist die Publikation „Richtlinie Solaranlage“ auf der Homepage des Landesamtes Hessen abrufbar: Solaranlagen auf Denkmalgeschützten Gebäuden
Charta von Venedig
Deckende Anstriche
Leinoelfarbe A-Z
Kalkputzregel
Calix + Calix Blanca
Kalkulation von historischen Holzkonstruktionen
Firma Schwalm Fachwerkinstandsetzung und Altbaumodernisierung GmbH i.L. hat mit ihren Mitarbeitern maßgeblich an der Zeitwert-Findung von einzelnen Arbeitsschritten an den gesamten Kalkulationswerten mitgewirkt.
Einzelne Mitarbeiter notierten über ein gesamtes Jahr die in Arbeitsschritte unterteilten Leistungen.
So wurden die Zeitwerte von 7 Mitarbeitern zu einer spezifischen Betriebszeit gemittelt.
Diese Zeitwerte flossen in die Kalkulationswerte von Professor Manfred Gerner in das „Kalkulationshandbuch Sanierung historischer Holzkonstruktionen“ ein.
Restaurator me. Harald Schwalm steht seinen Kollegen für Fragen der Kalkulation jederzeit zur Verfügung.
Kalkulationshandbuch Bild von Buch
Kalkulationshandbuch Vorwort
Kalkulationshandbuch Sanierung
Für den Zimmermeister steht die zur Sanierung erforderliche Holzbeschaffung an oberster Stelle.
Die Verknappung an qualitativ hochwertigem Altholz (Mehrfachverwendung) bzw. trockenem neuem Eichenholz, führte in den vergangenen Jahren zu erheblichen Preissteigerungen.
Reparaturvorschlag für Fachwerkgebäude
Die Schädigung durch pflanzliche und tierische Holzschädlinge sind vor Ort festzustellen und in einer Bilddokumentation und Schadenskartierung eingehend zu erläutern.
Zur Vorarbeit der geschädigten senkrechten Hölzer (Pfosten und Streben) sind diese bis auf das gesunde Holz abzubeilen. Hiernach ist der verbleibende Restquerschnitt festzustellen und im Zweifelsfall mittels statischen Nachweis zu überprüfen. Reicht der Restquerschnitt aus, kann das Holz im abgebeilten zustand verbleiben, oder es muss mittels Aufblattungen aus gleichem Holz ergänzt werden. Um ein Verwerfen des Holzes zu minimieren, sollten die Bohlenaufblattungen möglichst 6 cm stark sein.
Reicht der Restquerschnitt nicht mehr aus, muss das Holz ausgewechselt oder angeschuht werden. Das neue Holz erhält einen Zapfen oder Jagdzapfen (eingeschlitzt), oder wird in Ausnahmefällen mit seitlich, schräg eingesetzten Rundholzstäben aus Eichenholz gesichert. Stumpfe Verbindungen sind zu vermeiden. Nicht zu verwenden sind Winkelverbinder in dem Gefachbereich. Bei Tauwasserausfall in dem Gefachfeld kann an den Metallteilen Wasser kondensieren.
Geschädigte Deckenbalken sollten angeschuht, oder in Einzellängen ausgewechselt werden. Angebrochene oder gebrochene Holzteile deuten auf Überlastung hin. Hier ist eine statische Überprüfung notwendig.
Getrocknete Hölzer verwenden
Die Holzfeuchte hat auf die Durchbiegung, die Maßhaltigkeit und die Dauerhaftigkeit der Hölzer einen wesentlichen Einfluss. Bei Eichenholz sollte deshalb ausschließlich Hölzer aus Zweitverwendung, oder „getrocknete“ Hölzer (technische Trocknung oder mehrjährige Lagerung) mit einer Holzfeuchte < 20% oder der vorhandenen Ausgleichsfeuchte verwendet werden. In trockenen Innenräumen ist eine durchschnittliche Einbaufeuchte von 15% anzustreben.
Nadelhölzer können als technisch getrocknete Hölzer eingebaut werden. Besonderes Augenmerk ist auf die Holzqualität zu richten. Bedingt durch die Nadelholzschädigung (Borkenkäfer, trockene Jahre etc.) kommen vermehrt, wie die Fotos zeigen, geschädigte Hölzer auf den Markt.

Verwendung kernfreier Hölzer
Wenn von den Querschnittsabmessungen möglich, sind bei den Nadelhölzern kernfreie Hölzer zu verwenden. Kern- bzw. markgetrennter Einschnitt genügt in der Regel noch nicht, weil dabei die Markröhre wechselseitig an den Konstruktionshölzern seitlich sichtbar wird und besonders in diesen Bereichen beim Austrocknen unschöne Schalrisse entstehen können. Einstielig eingeschnittene Querschnitte (Kermhölzer) unterliegen aufgrund der Anisotropie des Holzes weitaus höheren Formänderungen (Schwinden, Reißen, Verdrehen usw.) als z. B. kernfrei oder kerngetrennte Hölzer.
Insbesondere spielt der Feuchtigkeitsgehalt für das Formänderungsverhalten eine wesentliche Rolle. Überdimensionale Risse oder unkalkulierbare Verdrehungen sind meist die Folge bei zu feuchter Verwendung und unterschiedlicher Austrocknung. In der ersten Winterheizperiode kommt es daher in der Regel zu einem hohen Trocknungsgefälle innerhalb größerer Querschnittsabmessungen, also zwischen Randzonen und Innenbereich, was wiederum größere Spannungen hervorruft. Größere Risstiefen/ -breiten bzw. stärkere Verdrehungen sind die Folge.
Bei Eichenholz-Fachwerk ist der Einbau von Altholz aus Zweitverwendung aus den aufgeführten Punkten immer anzuraten.
Aktuelle Bezugsadressen von Eichen-Bauholz und Eichen-Altholz erhalten Sie von:
Beratungsstelle für Handwerk und Denkmalpflege
Propstei Johannesberg, 36041 Fulda
Tel. 0661-9418396, Fax 0661-9418385
Internet: http://www.denkmalpflegeberatung.de
RiH Melanie Nüsch melanie.nuesch@denkmalpflegeberatung.de
oder von RiH Harald Schwalm schwalm.gmbh@t-online.de
Fachwerkbegutachtung – Fachwerk TÜV
Die Fachwerk Begutachtung vor einem Kauf nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Auf dem Lande gibt es erschwingliche Häuser zu kaufen.
Doch wie ist die Bausubstanz?
Welche Schäden sind an dem Gebäude?
Das sind nur einige der Fragen beim Kauf eines Altbaus.
Ich berate Sie beim Hauskauf. Die Rezensionen auf Google sprechen für sich.
Hinweis zur RAL Montage
In der Regel wird aus denkmalpflegerischer Sicht der Fenstereinbau mit Montageschaum ausgeschlossen.
Dies basierend auf RAL Grundlage aus dem Montagebuch,
Leitfaden zur Montage: 2014-03 auf Seite 17 unter:
Folgende besondere Faktoren sind im Altbau zusätzlich zu beachten: (4. Absatz)
Wegen des Ausschlusses wird auch nicht auf die besonderen Material- und Ausführungskriterien von Montageschaum eingegangen.
Einführung:
Da es für die Montage von Fenster und Türen keine Norm im eigentlichen Sinne gibt, hat das ift Rosenheim gemeinsam mit der RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. schon vor Jahren einen „Montageleitfaden“ erarbeitet und nun komplett aktualisiert.
Der Leitfaden beschreibt die Anforderungen und enthält Planungsgrundlagen, Tabellen und notwendige Kennwerte, Bemessungsdiagramme sowie praxistaugliche und geprüfte Ausführungsdetails.
- Betriebe mit dem RAL – Gütezeichen setzen im Montagebereich, durch Seminare geschultes Personal ein.
Für das jeweilige Objekt wird der Montageverantwortliche namentlich benannt. - Die Fugenausbildung zum Baukörper ist anhand des Montage – Leitfadens schriftlich zu planen
und nach erfolgter Montage zu dokumentieren. - Eine qualifizierte Montageabnahme- und -kontrolle hat zeitnah zu erfolgen.
Besonderheiten im Altbau
Die Grundsätze der Anschlussausbildung, wie in Abschnitt 2.3 des LzM (Leitfaden zur Montage) beschrieben, gelten für den Bereich der Instandsetzung und Modernisierung im Gebäudebestand ebenso. Die vorgegebene bauliche Situation und die besonderen Voraussetzungen im Altbau führen jedoch häufig dazu, dass sich die fachgerechte Umsetzung schwieriger und teilweise umfangreicher gestaltet als im Neubau.
Daraus folgt, dass gerade im Altbau neben den erforderlichen Erfahrungen der Ausführenden eine umfassende und sorgfältige Aufnahme der Situation und Planung sowie Abklärung der notwendigen und sinnvollen Maßnahmen unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Fenstererneuerung sind.
Insbesondere wenn sich die Modernisierungsmaßnahmen in der Gebäudehülle auf die Fenstererneuerung beschränken, sind die Möglichkeiten der anforderungsgerechten Umsetzung, Grenzen gesetzt und es müssen Kompromisslösungen gesucht werden. Hierbei liegt es in der Verantwortung der Bauleitung und des Auftragnehmers, rechtzeitig die geplante Ausführungsart dem Denkmalamt und Auftraggeber vorzustellen, besonders dann, wenn die Ausführung optische Veränderungen mit sich bringen würde.
3.2 Werkstatt- und Montageplanung durch den Ausführenden
Im LzM sind in Bild 3.6 die erforderlichen Arbeitsschritte festgehalten.
Text mit kursiver Schrift ist Widergabe aus dem LzM : 2014-03
RAL Montage Leitfaden ift Rosenheim
Verblechung der oberen Fensterbekleidung
Veröffentlichungen
Pressebericht Schimmelinfo
Monumente, Schloss Romrod
Osthessen News – Lehm einsetzen
Handwerk und Technik für fachgerechte Denkmalpflege
Volksbank Bericht 1995
Renovierungs Ratgeber